Du bist nicht allein

Du bist nicht allein - Eine bittersüße Geschichte über Mobbing, Freundschaft und die erste Liebe

Jasmins Leben könnte nicht besser laufen. Sie hat einen liebevollen Bruder, gute Schulnoten und eine super Perspektive für ihre Zukunft. Wenn da nicht Jessica wäre, mit der man sich lieber nicht anlegen sollte. Jemanden einzuschüchtern und fertigzumachen, ist für sie eine Leichtigkeit. Bisher kamen Jasmin und ihre beiden Freundinnen auch gut damit klar, solange wie sie zusammenhielten.

Doch Jessicas Anfeindungen gegenüber Jasmin werden immer grausamer und Mobbing gehört bald zu ihrem Schulalltag. Schnell wird die Freundschaft zwischen den drei Mädels auf eine harte Probe gestellt und Jasmin fühlt sich alleingelassen, sodass sie ihre Freundinnen nicht mehr an sich heranlässt. Als würde das nicht reichen, überschlagen sich die Ereignisse und eine Katastrophe folgt der Nächsten, bis Jasmin komplett den Boden unter ihren Füßen verliert.

Doch muss sie wirklich allein über die Trümmer ihres Lebens gehen? Denn wer ist der gut aussehende, braunhaarige Junge, welcher ihr jedes Mal die Hand reicht und ihr sagt: „Du bist nicht allein!“

Triggerwarnung
In diesem Roman wird ungeschönt jegliche Form von Mobbing angesprochen.

Ausschnitt aus dem Buch
Jetzt, wo ich langsam wieder ruhiger wurde und Jessica nicht mehr in der Nähe war, bemerkte ich, wie warm seine Hand war und wie schön es sich anfühlte. Sein Blick ruhte auf mir und ich konnte nicht anders, als ihn zu erwidern. Am liebsten wäre ich ewig so stehen geblieben, aber das Vorklingeln erinnerte mich daran, dass wir in der Schule waren.
„Danke nochmal“, sagte ich und ließ ihn los. „Ich komme ... sonst zu spät ... und ziehe ... die Aufmerksamkeit auf mich“, stammelte ich und machte Anstalten zu gehen. Ich war total überfordert mit den Gefühlen, die in mir brausten.
„Du schaffst es pünktlich“, meinte er lächelnd und sah mich erneut liebevoll an. Dieses Mal wich ich seinem Blick aus, bevor ich mich wieder darin verlieren konnte. Aufgewühlt lief ich los.
„Kopf hoch, du bist stark!“, rief er mir nach, als ich schon einige Schritte von ihm entfernt war. Überrascht drehte ich mich um. Er stand immer noch dort, wo ich ihn stehen gelassen hatte. „Du bist nicht allein“, fügte er hinzu und lächelte mir aufmunternd zu.
Voller Glücksgefühle und neuer Zuversicht, alle Gemeinheiten abperlen lassen zu können, lief ich den Schulgang entlang in Richtung Geographieraum.